Schwerpunkt intravitreale Injektionen

Die medikamentöse Behandlung der Netzhaut hat sich seit ihrer Einführung ca. im Jahre 2005 zu einem wesentlichen Inhalt der Augenheilkunde entwickelt. Dabei wird ein Medikament mit einer ganz dünnen Kanüle direkt in den Glaskörperraum des Auges eingebracht. Von dort kann es auf kurzem Weg die Netzhaut erreichen und seine Wirkung entfalten. Mit dieser Anwendungsform lassen sich bessere Behandlungserfolge als bisher erzielen – und das bei weitgehend fehlenden Nebenwirkungen auf den gesamten Körper.

 

Unsere Praxis führt seit 2009 die intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM) durch. Bei Anzeichen einer Makulaerkrankung und vor einer Behandlung steht immer eine sorgfältige Untersuchung des Auges. Häufig ist eine Fluoreszenzangiografie und/oder Optische Kohärenztomografie (OCT) der Netzhaut erforderlich.  Insgesamt haben wir bisher mehrere tausend IVOM durchgeführt.

 

Die Behandlung mittels IVOM ist derzeit für folgende Erkrankungen möglich und sinnvoll:

  • neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration (nAMD)
  • Makulaödem bei Netzhautvenenverschluss
  • Diabetisches Makulaödem (DMÖ)
  • Gefäßneubildung bei hoher Kurzsichtigkeit (CNV bei pathologischer Myopie)
  • Nichtinfektiöse Entzündungen am Augenhintergrund (Uveitis posterior)
  • Glaskörperzug an der Netzhautmitte (Vitreomakuläres Traktionssyndrom, VMT)

 

Hier können Sie weitere Informationen zum Ablauf der Behandlung sowie zu Risiken und Nebenwirkungen finden.

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(C) Edgar Nagel